Zum Ende dieser Seite    "Leben kann man nur vorwärts, das Leben verstehen nur rückwärts."(Søren Kierkegaard) Zur Homepage  
 

Mein Lebenslauf

 
 


Mit dieser Seite versuche ich mich selbst etwas näher vorzustellen.

"Die ersten fünfzig Jahre des Lebens sind Text, der Rest ist Kommentar"- so sagte der deutsche Philosoph A. Schopenhauer. Bei der Softwareentwicklung ist aber der Kommentar ein notwendiger und wichtiger Teil in jedem Programmquelltext.

Mein Leben kann man in zwei verschiedene Teile aufteilen - die fast halbhundert Jahre bei Sozialismus und Perestroika in Russland und andere Jahre in Hamburg. Die letzten Jahre habe ich viel Zeit gehabt, über mein voriges Leben nachzudenken und bin zu der Meinung gekommen, dass kein Modell (wissenschaftliches, religioses, politisches usw) in der Lage ist, die Welt und den Menschen vollständig zu erklären - aber das modernste mySAP System ist ein der besten Versuche! Wie I. Newton schon bemerkt hat: "Wir sammeln nur kleine Kieselsteine an der Ozean des Unbekannten".

Ich bin am 22.04.1952 in einem schönen Ort Lubjany mit Wald, Fluss geboren und aufgewachsen. Eine glückliche Kindheit mit Spielen, Wandern, Angeln hatte ich. Viel Spaß hat mir auch das Schulleben gemacht.

1969 begann ich mein Studium an der Kasaner Universität. Nach dem Abschluss war ich mehrere Jahre als Ingenieur-Programmierer tätig. Es stimmte alles im Leben: Kreative Arbeit im engagierten Team, gute Familie, Freundenkreis - mehr dazu. Der Kinder wegen entschied sich unsere Familie in Jahr 2000 nach Deutschland auszuwandern.

Damals war es der wirkliche Boom im IT-Bereich (bis heute sind bei mir sogar einige jeweilige Artikeln aus den Zeitungen und das Internet erhalten geblieben):

  • Es wurden allerlei Schleusen für die Heranziehung von 20.000 Fachleuten aus ganzer Welt (hauptsächlich aus Indien und östlichen Europa) geöffnet
  • Über der Hauptstadt USA flogen die Flugzeuge mit den Plakaten, die die deutschen Programmierer zurückzukehren rufen
  • In den Zeitungen schrieben, dass in Deutschland zusätzlich 400.000 Programmierer zum 2005 gefordert werden
  • Die Firmen übernahmen auf die Arbeit alle wünschend, irgendwelche Vorstellung über das Programmieren habend und zahlten die großen Prämien den Mitarbeitern, die die neuen Menschen brachten
  • Es wurden die zahlreichen Ausstellungen und Seminare über die IT-Technologien durchgeführt

Es tröstete mich eben, da ich lebenslang erfolgreich und mit der Begeisterung auf dem vorliegenden Gebiet arbeitete und war nicht auf dem Letzten der Rechnung. Jetzt darf über diesen Prognosen nur lächeln - durch nichts unterscheidet es sich vom Sozialismus mit dem Versprechen der Führung des Landes, dass "jetzige Generation der sowjetischen Menschen beim Kommunismus leben wird".

Ich habe mich bei Siemens in SAP/R3 weiterqualifiziert und war guter Hoffnung eine Stelle zu finden.

Aber... Böse Überraschung. Wegen der wirtschaftlichen Kriese (IT-Bereich wurde dadurch am schlimmsten betroffen – anstelle der vorhergesagten Zunahme war in ganzem Deutschland 50.000 Programmierer den Job verloren) hatte ich 330 Tage Urlaub.

Meine Versuche, etwas passend zu finden, waren unsonst – klar, dass die allgemeine Krise, mein Alter, das ungenügende Deutschkenntnise, die Abwesenheit der Bekanntschaften etc. spielten und spielen seine Rolle. Doch war auch ich selbst ungenügend aktiv, da es meiner Frau schnell gelung, die Arbeit zu finden, die Kinder sind die Erwachsenen geworden, und mir wurde die Möglichkeit gewährt etwas sich zu erholen - früher in Russland sollte man ständig intensiv arbeiten und lernen.
Nur in Deutschland habe ich über die sogenannte Krankheit Burn-out erkannt, an der gerade am meisten die Spezialisten der informativen Technologien viel leiden. Da wie darüber schreibt man: "Widersprüchliche Arbeitsforderungen, Leistungs- und Zeitdruck durch Mehrarbeit und die Angst vor Arbeitslosigkeit - immer mehr Berufsfähige durchleiden eine Phase des chronischen Erschöpfungszustandes; auch als „Burn-out“ bezeichnet. Stärker als andere Berufsgruppen klagen IT - Projektmitarbeiter über Müdigkeit (63 % gegenüber 17 % bei der Vergleichsgruppe), 48% von ihnen über Nervosität und 29% über Schlafstörungen", berichtete das Gelsenkirchener Institut für Arbeit und Technik (Website dazu - www.iatge.de). Der Grund für die starke Anfälligkeit unter IT-Projektmitarbeitern: Die sehr hohe Belastung dieser Berufsgruppe durch besonders widersprüchliche Arbeitsanforderungen wie Schnelligkeit bei hoher Gründlichkeit, auch durch zunehmende Arbeitsverdichtung und Überlastung. Mit ihrer Unternehmenspolitik schneiden sich die IT-Firmen ins eigene Fleisch: „Katastrophal für die Unternehmen ist vor allem, dass Leistungsträger ausfallen“.

Diese Symptome, verstärkt durch die Überfahrt in ganz anderes Land, fühlte ich auch, weil die letzten beruflichen Jahre habe ich die Implementirung des MRPII/ERP-Systems "MAX International" in einem großen Chemieunternehemen geleitet, wo man oft mit ungewönnlichen Problemen konfrontiert hat.

Ich versuchte die freie Zeit zu nutzen, um mich weiter in intellektueller Form zu behalten und meine Kenntnisse, auch für SAP R/3, stets aufzufrischen. Ich habe zurzeit gut verstanden, wie langweilich für mich eine andere Arbeit ist und agiere jetzt als Freiberufler im IT-Bereich.

Darüber hinaus habe ich in einer Qualifizierungsmaßnahme mit dem Thema „mySAP Business Suite (Finanzbuchhaltung, Controlling)“ bei CBW (College Berufliche Weiterbildung) die aktuellste Kenntnisse in Anwendung und Customizing dieser modernsten Module erworben und suche weiterhin passende Aufgaben auch im SAP-Bereich.

 

 
V

Modified:

Ende dieser Seite

M
Zum Beginn dieser Seite  "Die Zukunft war früher auch besser." (Karl Valentin)   Zurück zur vorigen Seite